Wuppertal: 35 Hektar für neue Gewerbeperspektiven

Wuppertal braucht dringend zusätzliche Gewerbeflächen. Nach dem aktuellen Siedlungsmonitoring ist das Defizit auf rund 126 Hektar gestiegen.

Die geplante 28. Änderung des Regionalplans sieht vor, fünf Flächen – Linde, Schmiedestraße, Lichtscheid-Süd, Dorner Weg und Schöller-West – mit insgesamt rund 35 Hektar als Gewerbestandorte auszuweisen.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadt damit neue Entwicklungsmöglichkeiten erhalten soll. Die Flächen können Unternehmen Perspektiven bieten, Investitionen erleichtern und Arbeitsplätze sichern.

Natürlich müssen die Umweltbelange sorgfältig geprüft und die kritischen Punkte der vorliegenden Umweltgutachten ernst genommen werden. Nach unserer Bewertung überwiegt jedoch der Bedarf an zusätzlichen Gewerbeflächen.

Die FDP/FWG-Fraktion wird sich die vorgesehenen Flächen bei einem Ortstermin genauer ansehen, um die örtlichen Gegebenheiten in die weitere Bewertung einzubeziehen.

Unser Ziel: Wirtschaftliche Entwicklung und verantwortungsvoller Freiraumschutz müssen zusammen gedacht werden.

Flughafen Düsseldorf: Nach elf Jahren endlich Planungssicherheit schaffen

Der Flughafen Düsseldorf ist ein zentraler Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur Nordrhein-Westfalens. Seine internationale Erreichbarkeit ist für Unternehmen, Beschäftigte, Messewirtschaft und Tourismus von erheblicher Bedeutung.

Das Planfeststellungsverfahren zur beantragten Kapazitätserweiterung läuft bereits seit 2015. Im Dezember 2025 legte die Flughafen Düsseldorf GmbH einen überarbeiteten Antrag vor. An der ursprünglich beantragten Aufhebung der Obergrenze von 131.000 Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten wird nicht mehr festgehalten.

Die Fraktionen von CDU, SPD und FDP/FWG haben deshalb eine Befassung des Regionalrats mit dem Verfahren beantragt.

Wir erwarten von der Landesregierung Transparenz über die noch ausstehenden Verfahrensschritte, den vorgesehenen Zeitplan und den Zeitpunkt einer abschließenden Entscheidung.

Dabei gilt: Die gesetzlichen Anforderungen an Lärm-, Umwelt- und Anwohnerschutz müssen vollständig gewahrt bleiben. Zugleich braucht die Region nach mehr als elf Jahren ein verlässliches Ergebnis.

Unsere Position: Rechtssicherheit, Transparenz und eine zügige Entscheidung – ohne die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Blick zu verlieren.

Schienenverkehr im Bergischen Land: Es muss besser werden

Moderne Infrastruktur statt Dauerstörungen

Die jüngsten Stellwerksausfälle und Zugstörungen haben deutlich gemacht, wie dringend der Schienenverkehr im Bergischen Land verbessert werden muss. Die FDP/FWG-Fraktion setzt sich in einem gemeinsamen Antrag mit den Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen im Regionalrat für konkrete Maßnahmen ein, die Zuverlässigkeit, Kapazität und Vernetzung stärken.

Unsere wichtigsten Forderungen:

Stellwerke auf der Strecke Hagen–Köln modernisieren

Die Modernisierung der acht Stellwerke darf nicht bis Mitte der 2030er-Jahre aufgeschoben werden. Die Ausfälle in Wuppertal-Vohwinkel, Oberbarmen und Schwelm haben gezeigt, wie gravierend die Folgen veralteter Technik für die gesamte Region sind. Wir erwarten eine deutlich schnellere Umsetzung.

RE 2: Bessere Verbindungen für das Bergische Land

Die geplante Streckenführung Köln–Solingen–Wuppertal–Hagen–Bochum–Recklinghausen–Münster würde das Angebot verbessern und zusätzliche Direktverbindungen schaffen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Verbindung möglichst noch vor der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal Realität wird.

REX-/RRX-Baustellen: Verlässlichen Ersatzverkehr sicherstellen

Vor den mehrjährigen Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Solingen und Düsseldorf muss das Weichentrapez in Düsseldorf-Eller-Mitte rechtzeitig realisiert werden. Während der Streckensperrungen braucht es einen leistungsfähigen Ersatzverkehr und eine fahrgastorientierte Lösung für die betroffenen Verbindungen.

S-Bahn und Ratinger Weststrecke besser vernetzen

Wir unterstützen die mittelfristige Durchbindung der S 7 nach Düsseldorf sowie die beschleunigte Umsetzung der geplanten S47X-Verbindung über Wuppertal, Remscheid, Solingen, Düsseldorf und Ratingen-West nach Duisburg-Wedau. Dafür müssen auch die notwendigen Kapazitäten am Düsseldorfer Hauptbahnhof geschaffen werden.

Eine moderne Schieneninfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Sie stärkt die Wirtschaft, verbessert die Mobilität und schafft Voraussetzungen dafür, mehr Verkehr auf die energieeffiziente Schiene zu verlagern.

Unser Anspruch: Ein zuverlässiger Nahverkehr, der den Menschen und Unternehmen in der Region tatsächlich nutzt.

Grevenbroich: Kompromiss schafft Perspektiven

Bei der 26. Änderung des Regionalplans ging es um die Frage, ob Teile eines bestehenden Gewerbegebiets künftig für Wohnen genutzt werden können.

Die ursprünglichen Pläne der Stadt Grevenbroich, ein Gewerbegebiet in ein urbanes Gebiet umzuwandeln, haben wir kritisch gesehen. Wertvolle Gewerbeflächen dürfen nicht ohne überzeugende Abwägung verloren gehen.

Inzwischen hat die Stadt ihren Antrag deutlich angepasst: Nur noch ein kleiner Teil der Fläche soll umgewandelt werden. Zugleich wurde nachvollziehbar dargelegt, dass für die ansässigen kleinen und mittleren Unternehmen alternative Flächen im Innenstadtbereich zur Verfügung stehen. Die bestehenden Lebensmittelmärkte bilden zudem einen Puffer zwischen der geplanten Wohnbebauung und dem verbleibenden Gewerbegebiet.

Unter Abwägung dieser veränderten Rahmenbedingungen unterstützt die FDP/FWG-Fraktion die angepasste Planung. Die Entscheidung im Regionalrat ist für Dezember vorgesehen.

Unser Ansatz: Keine pauschalen Verbote, sondern differenzierte Entscheidungen auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten.

Rheinbrücken am Limit: FDP/FWG initiiert einstimmige Forderung nach mehr Tempo

Der Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur des Regionalrates Düsseldorf hat einstimmig einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, Grünen und FDP/FWG zur Zukunft der Rheinquerungen beschlossen. Die Initiative für den Antrag ging von der FDP/FWG-Fraktion aus.

Der Regionalrat unterstützt damit das gemeinsame Forderungspapier „Rheinquerungen im Rheinland zukunftsfest sichern“ der Metropolregion Rheinland und des Region Köln/Bonn und fordert Bund und Land auf, die notwendigen Maßnahmen mit hoher Priorität umzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen der beschleunigte Ersatz maroder Rheinbrücken, eine verlässliche Finanzierung kommunaler Rheinquerungen und des nachgeordneten Straßennetzes sowie eine verbindliche Koordinierung der zahlreichen Sanierungs- und Neubauprojekte. Auch zusätzliche Rheinquerungen und die Beseitigung von Engpässen sollen prioritär vorangetrieben werden.

Bernd Kuckels, Vorsitzender der FDP/FWG-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf: „Die Rheinbrücken sind das Rückgrat der Mobilität im Rheinland. Wir können es uns nicht leisten, dass immer mehr Brücken gleichzeitig zum Nadelöhr werden. Wir brauchen jetzt einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Land, Regionen und Kommunen – mit klaren Prioritäten, gesicherter Finanzierung und einem verbindlichen Zeitplan.“Die derzeitige Situation sei längst mehr als ein Problem einzelner Bauwerke. Bereits heute ist rund ein Drittel der Straßen-Rheinquerungen für den Schwerlastverkehr ganz oder teilweise gesperrt. Die Folgen seien Staus, Umleitungsverkehre, zusätzliche Belastungen für die Kommunen und erhebliche volkswirtschaftliche Schäden.

Kay Ehrhardt, verkehrspolitischer Sprecher der FDP/FWG-Fraktion, erklärt: „Wir dürfen nicht Brücke für Brücke denken, sondern müssen das gesamte Verkehrsnetz im Blick haben. Wenn mehrere Rheinquerungen gleichzeitig ausfallen, braucht es leistungsfähige Alternativrouten und eine abgestimmte Bauplanung. Der Regionalrat sendet mit seinem einstimmigen Beschluss ein starkes Signal an Bund und Land.“

Der Beschluss soll nun dem Bundesministerium für Verkehr, dem nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium sowie der Metropolregion Rheinland und dem Region Köln/Bonn übermittelt werden. Der Regionalrat wird sich in seiner Sitzung am 24. September 2026 abschließend mit dem Antrag befassen.

Entscheidung zu Buschfeld schwächt Solingens Entwicklungsperspektiven

Die Fraktion FDP/Freie Wähler Gemeinschaft im Regionalrat Düsseldorf bedauert die Entscheidung des Regionalrates zur 25. Änderung des Regionalplans. CDU, SPD, Grüne und Linke haben entschieden, die Fläche Buschfeld in Solingen aus der bisherigen Gewerbeflächenreserve herauszunehmen und künftig als Freiraum- und Landwirtschaftsfläche festzulegen. Lediglich die FDP/FWG-Fraktion sowie der Wuppertaler SPD-Vertreter stimmten gegen diese Änderung.

„Mit dieser Entscheidung werden die langfristigen Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt Solingen erheblich eingeschränkt“, erklärt die FDP/FWG-Fraktion. „Der Regionalplan soll Entwicklung ermöglichen und nicht Entwicklung dauerhaft verhindern. Wer heute Flächen vorsorglich aus dem Regionalplan streicht, nimmt künftigen Generationen Handlungsspielräume, ohne dass hierfür eine tatsächliche Notwendigkeit besteht.“

Die FDP/FWG -Fraktion hatte sich im Regionalrat gegen die Herausnahme der Fläche ausgesprochen.

  • Solingen verfügt aufgrund seiner topographischen Lage, der hohen Freiraumanteile und zahlreicher Restriktionen nur über sehr begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Angesichts des demographischen und wirtschaftlichen Wandels ist es fahrlässig, potenzielle Entwicklungsflächen dauerhaft aus der Planung zu streichen.
  • Regionalplanung muss zukünftige Optionen offenhalten und darf nicht allein auf die aktuellen Rahmenbedingungen reagieren.
  • Die Herausnahme der Fläche reduziert die Handlungsmöglichkeiten für Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur dauerhaft.

Besonders bemerkenswert ist aus Sicht der FDP/FWG -Fraktion, dass die ablehnende Haltung von den wichtigsten wirtschaftlichen Institutionen der Region ausdrücklich unterstützt wurde. Sowohl die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer als auch die Handwerkskammer Düsseldorf haben sich gegen die Herausnahme der Fläche ausgesprochen und damit die Bedeutung ausreichender Entwicklungsreserven für die wirtschaftliche Zukunft Solingens unterstrichen.

„Wenn sowohl die regionale Wirtschaft als auch das Handwerk vor weiteren Flächenverknappungen warnen, sollte die Politik dies ernst nehmen. Solingen benötigt Entwicklungsperspektiven, um Arbeitsplätze zu sichern, Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten und künftige Generationen nicht mit den Versäumnissen heutiger Entscheidungen zu belasten.“

„Die Zukunft einer Stadt wird nicht dadurch gesichert, dass man Möglichkeiten streicht. Sie wird dadurch gesichert, dass man verantwortungsvoll Vorsorge trifft und Optionen offenhält.“

Ortstermin in Grevenbroich

Bei einem Ortstermin in Grevenbroich haben sich die Mitglieder des Planungsausschusses des Regionalrates Düsseldorf ein Bild von der Fläche „Am Hammerwerk“ gemacht, die Gegenstand der 26. Änderung des Regionalplans Düsseldorf ist. Das rund 13,8 Hektar große Areal westlich der Innenstadt ist bislang als Allgemeiner Siedlungsbereich mit Zweckbindung für Gewerbe (ASB-GE) ausgewiesen und soll künftig teilweise als Allgemeiner Siedlungsbereich (ASB) neu geordnet werden, um eine stärkere Wohn- und Mischnutzung zu ermöglichen.

Die Stadt Grevenbroich plant dort mit dem Bebauungsplan „Quartiersentwicklung Am Hammerwerk“ die Entwicklung eines Urbanen Gebiets mit Wohnungen, wohnortnahen Dienstleistungen, sozialen Einrichtungen und einer Kindertagesstätte. Ziel ist insbesondere die Schaffung zusätzlichen Wohnraums für Familien, Senioren und Singles, darunter auch sozial geförderte und betreute Wohnangebote.

Während des Ortstermins wurde jedoch auch deutliche Kritik von ansässigen Unternehmen an den Planungen geäußert. Vertreter mehrerer Betriebe schilderten die seit Jahren bestehende Unsicherheit am Standort. Nach Angaben der Gewerbetreibenden seien seit 2022 Kündigungen ausgesprochen oder lediglich kurzfristige Vertragsverlängerungen in Aussicht gestellt worden. Dadurch fehle es den Unternehmen an verlässlicher Planungs- und Investitionssicherheit.

Besonders kritisch sehen die Betroffenen, dass der bestehende Leerstand aus ihrer Sicht nicht Ausdruck mangelnder Nachfrage sei, sondern durch den Eigentümer der Immobilie selbst verursacht worden sei. So seien mehreren Mietern gekündigt worden, während andere Flächen trotz konkreter Anfragen seit Jahren nicht neu vermietet würden. Auch Erweiterungswünsche bestehender Betriebe seien bislang nicht umgesetzt worden.

Die Unternehmen widersprechen daher der Darstellung, die Fläche habe ihr gewerbliches Potenzial verloren. Vielmehr sei der Standort weiterhin nachgefragt und biete Raum für Arbeitsplätze, Dienstleistungen und Gesundheitsangebote.

An dem Standort seienzahlreiche Arbeitsplätze angesiedelt, die bei einer Verlagerung oder Schließung teilweise nicht innerhalb Grevenbroichs ersetzt werden könnten, da geeignete Gewerbeflächen fehlten.

Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein sowie die Handwerkskammer Düsseldorf hatten sich bereits im Verfahren kritisch gegenüber der Umwandlung von Gewerbeflächen ausgesprochen und vor dem Verlust wichtiger Entwicklungsflächen für Betriebe gewarnt.

Die Regionalplanungsbehörde verweist hingegen darauf, dass bereits heute eine innerstädtische Gemengelage mit Einzelhandel, Gewerbe und vereinzelten Wohnnutzungen bestehe. Die geplante Änderung schaffe daher keine völlig neue Situation, sondern reagiere auf bestehende strukturelle Entwicklungen und Nutzungskonflikte.

Die Stellungnahmen der Behörden, Kammern und betroffenen Unternehmen sollen nun in die weitere Abwägung des Verfahrens einfließen.

Verabschiedung langjähriger Mitglieder

Mit dem Ende der aktuellen Wahlperiode verabschiedet die FDP/FW-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf mehrere langjährige und engagierte Wegbegleiter.

Unser besonderer Dank gilt Otto Laakmann, der den Regionalrat über mehr als zwei Jahrzehnte geprägt hat. Seit 2001 war er Mitglied des Regionalrates Düsseldorf, viele Jahre davon als Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion. Mit großer Sachkenntnis, Verlässlichkeit und kommunalpolitischer Erfahrung hat er die Arbeit der Fraktion und insbesondere die regionalpolitischen Debatten entscheidend mitgestaltet. Auch nach seiner aktiven Zeit als Regionalratsmitglied blieb er der regionalen Zusammenarbeit verbunden und engagierte sich weiterhin als sachkundiger Bürger.

Ebenso verabschieden wir Dr. Hans-Joachim „Jochen“ Grumbach, der seit 2010 die Zusammenarbeit zwischen FDP und Freien Wählern im Regionalrat begleitet und mitgestaltet hat. Als Mitglied der gemeinsamen FDP/FW-Fraktion setzte er wichtige Akzente insbesondere in den Bereichen Mobilität, Umwelt und Planung. Sein ruhiger, sachorientierter und stets konstruktiver Stil wurde in der Fraktion und darüber hinaus sehr geschätzt.

Die Zusammenarbeit zwischen FDP und Freien Wählern hat sich über viele Jahre bewährt und wurde seit 2014 in einer gemeinsamen Fraktionsgemeinschaft erfolgreich fortgeführt. Beide haben hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.

Nicht zuletzt gilt unser Dank auch Frank Gerhard von den Freien Wählern, der der künftigen Fraktion ebenfalls nicht mehr angehören wird. Leider konnte er bei der Verabschiedung nicht persönlich anwesend sein. Wir danken ihm herzlich für sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Die FDP/FW-Fraktion bedankt sich bei allen ausscheidenden Mitgliedern für ihren langjährigen Einsatz für die Region Düsseldorf und wünscht ihnen persönlich wie politisch alles Gute für die Zukunft.

Regionalrat hat sich konstituiert – FDP und FWG bilden starke Fraktionsgemeinschaft im Regionalrat Düsseldorf

In der konstituierenden Sitzung des Regionalrates Düsseldorf hat sich die FDP/FWG-Fraktionsgemeinschaft offiziell gebildet. Damit bündeln Freie Demokraten und Freie Wähler Gemeinschaft NRW ihre Kräfte, um die kommunalen Interessen mit klarer liberaler und unabhängiger Handschrift in die Regionalpolitik einzubringen.

Dem neuen Regionalrat gehören für die FDP Bernd Kuckels, Karin van der Most und Günter Kopp an. Für die FWG-NRW ist Dr. Martina Flick Mitglied des Gremiums. Gemeinsam bilden sie die Fraktionsgemeinschaft von FDP und FWG im Regionalrat Düsseldorf.

Unterstützt wird die Fraktion durch die sachkundigen Bürger Kay Ehrhard und Ulrich G. Müller (beide FDP) sowie Carsten Thiel und Patricia Gerlings-Hellmanns (beide FWG-NRW). Mit dieser personellen Aufstellung verbindet die Fraktionsgemeinschaft kommunalpolitische Erfahrung mit fachlicher Expertise.

Der Regionalrat Düsseldorf trifft grundlegende Entscheidungen für die Entwicklung der Städte und Kreise im Regierungsbezirk. Er beschließt den Regionalplan und steuert damit zentrale Weichenstellungen in den Bereichen Wohn- und Gewerbeflächen, Infrastruktur, Mobilität, Freiraumschutz sowie wirtschaftliche Entwicklung. Zudem wirkt er bei Förderprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen mit und begleitet strukturpolitische Projekte.

Für FDP und FWG steht fest: Regionale Planung muss kommunalfreundlich, wirtschaftsorientiert und nachhaltig sein. Die Fraktionsgemeinschaft wird sich für ausreichend Flächen für Wohnen und Gewerbe, für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sowie für Planungssicherheit für Städte und Gemeinden einsetzen. Ziel ist es, Wachstum, Klimaschutz und Lebensqualität in Einklang zu bringen.

Mit der neuen Fraktionsgemeinschaft setzen FDP und FWG im Regionalrat Düsseldorf ein klares Signal für sachorientierte Zusammenarbeit und eine starke Stimme der Kommunen in der Region.

Neue Wahlperiode 2026-2030 hat begonnen

Der Regionalrat hat sich am 19. Februar 2026 in der Bezirksregierung Düsseldorf zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen.

 

Der FDP/FWG-Fraktion gehören in dieser Wahlperiode an:
Bernd Kuckels
(FDP Mönchengladbach)
Fraktionsvorsitzender
Karin van der Most
(FDP Wuppertal)
Fraktionsgeschäftsführerin
Günter Kopp
(FDP Kaarst)
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Dr. Martina Flick
(FWG-NRW, Grevenbroich)
Stellv. Fraktionsvorsitzende

Unterstützt werden die vier Mitglieder durch vier sachkundige Bürger:
– Kay Ehrhardt (FDP, Rheudt)
– Ulrich G. Müller (FDP, Solingen)
– Carsten Thiel (FWG-NRW, Grevenbroich)
– Patricia Gerlings-Hellmanns (FWG, Kerken)

 

Der 63-köpfige Regionalrat setzt sich insgesamt zusammen aus:

  • CDU-Fraktion: 23 Mitglieder
  • SPD-Fraktion: 14 Mitglieder
  • Fraktion Bündnis ´90/Die Grünen: 9 Mitglieder
  • AFD-Fraktion: 8 Mitglieder
  • FDP/FWG-Fraktion: 4 Mitglieder
  • Linke/Die Partei-Fraktion: 4 Mitglieder
  • BSW: 1 Mitglied

Als Vorsitzender des Regionalrates wurde der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller gewählt. Seine Stellvertreter sind Klaus Jürgen Resse (SPD) und Iris Bellstedt (Bündnis90/Die Grünen)