Bei der 26. Änderung des Regionalplans ging es um die Frage, ob Teile eines bestehenden Gewerbegebiets künftig für Wohnen genutzt werden können.
Die ursprünglichen Pläne der Stadt Grevenbroich, ein Gewerbegebiet in ein urbanes Gebiet umzuwandeln, haben wir kritisch gesehen. Wertvolle Gewerbeflächen dürfen nicht ohne überzeugende Abwägung verloren gehen.
Inzwischen hat die Stadt ihren Antrag deutlich angepasst: Nur noch ein kleiner Teil der Fläche soll umgewandelt werden. Zugleich wurde nachvollziehbar dargelegt, dass für die ansässigen kleinen und mittleren Unternehmen alternative Flächen im Innenstadtbereich zur Verfügung stehen. Die bestehenden Lebensmittelmärkte bilden zudem einen Puffer zwischen der geplanten Wohnbebauung und dem verbleibenden Gewerbegebiet.
Unter Abwägung dieser veränderten Rahmenbedingungen unterstützt die FDP/FWG-Fraktion die angepasste Planung. Die Entscheidung im Regionalrat ist für Dezember vorgesehen.
Unser Ansatz: Keine pauschalen Verbote, sondern differenzierte Entscheidungen auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten.

